Vitafloor
Der Vitafloor bietet die Möglichkeit, auch Pferden, Hunden und anderen Tieren die Vorteile der "Vibrationstherapie" zukommen zu lassen.
Die Ganzkörpervibration (GKV) mit Hilfe des "Vitafloor" ist die einzigartige Möglichkeit den Körper gleichzeitig zu verwöhnen, zu trainieren und zu therapieren.
Die GKV wird auch als "Biomechanische Muskelstimulation" bezeichnet.
Die Vibrationen werden zur Unterstützung bei der Ausbildung von Reit- und Rennpferden und in der Rehabilitation von Pferden mit Verletzungen des Muskel-, Sehnen- und Skelettsystems eingesetzt.
Bei Hunden und anderen Kleintieren hat sich der Einsatz in gleicher Weise bewährt.
Funktionsweise:
Die Durchblutung wird nachhaltig angeregt, ohne den Körper zu belasten. Es werden Bereiche besser durchblutet, die mit keiner herkömmlichen Therapie- und Trainingsmethode erreicht werden.
Die Mikroivibrationen erzeugen eine Instabilität im Muskelgleichgewicht, auf die der Körper mit ausbalancieren reagiert, was Energie erfordert und körpereigenes Fett verbrennt.
Einsatzgebiete:
Die GKV ist geeignet Muskulatur aufzubauen, Verspannungen zu lösen, die Rittigkeit zu verbessern.
Therapeutisch wird der Vitafloor eingesetzt bei Sehnen- und Bänderverletzungen, Osteoporose, Hufrehe, chronischen Atemwegserkrankungen und Hufrollenbefunden. ( Siehe auch Indikationsliste unten )
Vorbeugend eingesetzt bietet er Schutz vor Sportverletzungen und Koliken.
Im Wellnessbereich verschafft er Relaxen ohne Muskelverlust.
Indikationsliste:
Bindegewebsschwäche
Rheumatische Erkrankungen
Konditionsschwäche
Muskelverspannung
Muskelschwäche
Schmerzen im Muskel- und Bewegungsapparat
Arthrosen
Gelenkinstabilität
Gelenkerkrankungen
Vorbereitung für chiropraktische und osteopathische Behandlungen
Durchblutungsstörungen
Ödemresorption
Stoffwechselkräftigung
Schmerztherapie
Narbenbehandlung
Regeneration bei Sehen- und Bänderverletzungen
Podotrochlose
Kniebandprobleme
Hufrehe
Osteoporose
Chronische Atemwegserkrankungen
Darmträgheit
Eingeschränkte Beweglichkeit
Muskelschwund (Myasthenie beim Hund)
Ergebnisse:
Schon nach 10 tägiger jeweils 20 min Anwendung erhöht sich die Muskelkraft merklich.
Die, auf dem Vitafloor behandelten Pferde beschleunigen deutlich schneller und kraftvoller, bewegen sich federnder und werden taktsicherer. Geschmeidigkeit und Biegsamkeit verbessern sich.
Verletzungen heilen schneller und kompletter aus.
Geschichtliche Hintergründe:
Bereits im antiken Griechenland gab es erste einfache bewußte Einsätze von Vibrationen zur Heilung.
Um 1880 erkannte man in Frankreich Verbesserungen der Beschwerden von Parkinsonpatienten durch Vibrationen.
Ende des 19. Jahrhunderts beschäftigte man sich in Amerika mit Vibrationsapparaturen, die zur Grundlage mechanisch unterstützter Massagen wurden.
In den 1960er Jahren gab es in Deutschland erste Publikationen zum Thema Vibrationstherapien.
Ab 1970 wird in Russland das Vibrationstraining einzelner Muskeln als effiziente Trainingsmethode bei Spitzensportlern entwickelt und wenig später auch bei der Behandlung der Auswirkungen der Schwerelosigkeit nach Langzeitaufenthalten im All, bei russischen Kosmonauten eingesetzt.
1990, nach dem Mauerfall, macht der russische Professor Nazarov das Vibrationstraining am Muskel auch in Westeuropa publik.
1996 wird in Deutschland, die weltweit erste, Vibrationsplattform für Menschen patentiert.
Seit 2003 beschäftigt die schwedische Universität für Agrarwissenschaften in Uppsala sich mit der Erforschung der Auswirkungen des "Vitafloor". Die Untersuchungen sollen die vorbeugende und heilende Wirkung der Vibrationsbehandlung bei Pferden dokumentieren. In der Humanmedizin wurden in einer ganzen Reihe von Studien die positiven Auswirkungen der Ganzkörpervibrationsbehandlung nachgewiesen. Auf dem Gebiet der Behandlung von Pferden ist das System "Vitafloor" ein Vorreiter.
Wissenschaftliche Hintergründe:
Wissenschaftlich bekannt ist die Tatsache, dass jeder lebende Organismus in einem definierten Rhythmus harmonisch und zusammenhängend schwingt.
Die Zentralfrquenz von Muskulatur entspricht im Ruhezustand 7 - 13 Hz, der Maximalwert im Belastungszustand kann 30 Hz. erreichen.
Die sich rhythmisch bewegenden Zellen eines Körpers sind von Flüssigkeiten umgeben ( extrazelluläre Matrix genannt ), diese versorgen die Zellen mit Nahrung und transportieren deren Stoffwechselprodukte ab. Sind die Bewegungen der Zellen und der extrazellulären Matrix gestört oder bleiben ganz aus, wird die Versorgung der Zelle, selbst bei ausreichendem Nahrungs- und Wirkstoffangebot verschlechtert. Das Milieu in der Zelle ändert sich, die Zelle erbringt weniger Leistung. In der Folge kommt es zu Gewebsumbauten, die in letzter Konsequenz in Organ-, Muskel- und Skelettschäden mündet.
Ein in dieser Weise verändertes Matrixsystem liegt bei chronischen, wie degenerativen Erkrankungen und Schmerzzuständen vor, auch für unspezifische, leistungsmindernde Befindlichkeitsstörungen ist es ursächlich.